Raumschiff Enterprise ist gelandet
Anbieter von Videokonferenzsystemen profitieren von der Wirtschaftskrise – Umfangreiche Auswahl an Lösungen für Einsteiger und große Unternehmen – Audioqualität für den Anwender ebenso wichtig wie ein scharfes Bild
Viele Technikvisionen aus den Science-Fiction-Serien der 1960er Jahre werden in der Realität wohl unerreicht bleiben – so etwa das Beamen der Herr Spock, Kirk und Co. als alternative Art des Transports. Die berühmt. Video-„Telefonate” von der Kommandobrücke der Enterprise hingegen scheinen heute in vielen Unternehmen Einzug zu halten: Videoconferencing ist auf dem Vormarsch. Dabei hatte es lange Zeit danach ausgesehen, als würde dieses ewig gehypte Technologieversprechen nie eingelöst werd.. Ein kleiner Rückblick: Bereits 1936 hatte die deutsche Reichspost Pionierarbeit geleistet, indem sie in den Postämtern einiger deutscher Großstädte sogenannte „Fernseh-Sprechstellen” eingerichtet hatte. In dies. Räumen war es solvent. Kunden erstmals möglich, Videotelefonate mit weit entfernt. Gesprächspartnern zu führ.. Die Technologie war zu dieser Zeit allerdings recht exklusiv und verschwand in der Weltkriegsphase erst einmal in der Versenkung. Zwar folgten in den Nachkriegsjahrzehnten immer wieder aufkommende Videotelefonie-Wellen, doch selbst mit der relativ breitbandigen ISDN-Technik konnte sich das Bewegtbild-Ferngespräch nicht so recht durchsetzen.
Die Zeit ist reif
Das änderte sich recht schlagartig mit der Verbreitung des Internet gegen Ende der 90er-Jahre. Nach-dem der Dienst ICQ bereits 1996 zuerst Chatten und dann Voice-over-IP einer breit. Anwenderschaft schmackhaft machen konnte, erweiterten in den letzten zehn Jahren immer mehr Anbieter ihre Produkte um Video-Chat-Möglichkeit.. Am oberen Ende der Skala profitiert. die Anbieter von High-end-Videoconferencing ebenfalls vom Web-Boom: Einerseits wurden die Bandbreite der IP-Netze …
Erstveröffentlichung in Telecom Handel 13/2009 (hier im PDF-Format)
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