COMPUTERWOCHE-Interview mit Ray Ozzie auf der PDC

Ray Ozzie, Chief Software Architect bei Microsoft, über „Windows Azure“, „Office Web Applications“ und die neue Web-Fokussierung seines Hauses. Von Wolfgang Miedl

 

CW: Mit Windows Azure haben Sie den Einstieg in das Cloud-Computing angekündigt. Das weckt Erinnerungen an die .NET My Services, damals auch Hailstorm genannt, die Microsoft 2001 vorgestellt wurden, dann aber scheiterten. Warum sollte der große Umschwung in Richtung Web-basierende Softwareinfrastrukturen nun gelingen?

ROzzie_800x600OZZIE: Der Sturm ist vorbei, nun ist der Himmel blau. Hailstorm beruhte auf einer Reihe guter Ideen, allerdings haben wir damals einige Probleme völlig unterschätzt. So wurden wir heftig für das Konzept eines zentralen Identitäts- und Daten-Managements kritisiert, bei dem sich alle Nutzer hätten anmelden müssen. Wir haben daraus gelernt, dass vernetzte Cloud-Systeme dezentral aufgebaut sein müssen, mit offenen Datenformaten und föderierten Repositories. Wir wollen uns darauf konzentrieren, Services mit hoher Verfügbarkeit und Bandbreite bereitzustellen, die Daten hingegen bleiben in der Hand der Kunden. 
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[Erstveröffentlichung am 24.11.2008; das Interview habe ich geführt auf der PDC 2008 in Los Angeles.]

Dieser Artikel ist auch in der Computerwoche 47/2008 erschienen (PDF).

 

 

 

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