COMPUTERWOCHE: Geräuschlose PCs
In der Fabrikhalle gelten Lärmschutzverordnungen – im Büro ergeben sich PC-Benutzer scheinbar schicksalhaft den surrenden Festplatten und dröhnenden Lüftern. Wir zeigen Ihnen, welche Krachmacher in Ihrem PC stecken und wie Sie mittels Umbau für Ruhe sorgen können.

Als Mitte der 80er Jahre die ersten Festplatten in Schreibtisch-PCs Einzug hielten, gehörte turbinenartiges Pfeifen zum guten Ton in den besseren Büros. 20 Jahre später gilt der PC als domestiziert und sollte seine Dienste am Arbeitsplatz wie im Haushalt zurückhaltend verrichten. Doch obwohl die Festplatten leiser wurden, brummt, surrt oder dröhnt das Gros der heutigen PCs weiter penetrant vor sich hin. Schuld ist das ständige Wettrüsten der Hersteller – immer schnellere Hardware braucht immer mehr Lüfter, um die Betriebstemperaturen niedrig zu halten. Während früher lediglich das Gebläse im Netzteil rotierte, sitzen die Miniturbinen heute auf Prozessor, Grafikkarte, in der Gehäusewand – und manchmal sogar auf dem Mainboard-Chipsatz und der Festplatte.
Mittlerweile bieten sich jedoch verschiedene Wege an, um die Störgeräusche wirksam zu reduzieren oder den Rechner sogar völlig zum Verstummen zu bringen. Prinzipiell steigern stromsparende Komponenten die Chance auf Geräuscharmut, da weniger Abwärme abgeführt werden muss. Außerdem bietet der Markt heute ein wachsendes Angebot an leise arbeitenden Bauteilen.
Einige Hersteller haben den “stillen” PC schon als Marktlücke erkannt, so zum Beispiel Hush Technologies aus Leonberg mit dem völlig geräuschlosen Wohnzimmer-PC…
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